100-jährige Geschichte

100 Jahre Familienweingut

1920 - 2020

 

Die Geschichte des Weingutes und unserer Familie

Wir recherchierten im Landesarchiv Graz und stießen in alten Büchern auf die erste Eintragung 1747. Damals hieß der Besitzer unseres Weingutes Pongratz Trabas, 1758 wurde es an Gregor Trabas weitergegeben. Zu dieser Zeit ist schon der heutige Vulgoname „Blasko“ vermerkt. Gregor Trabas´ Witwe Maria heiratet Mathias Fuchs, der nach ihrem Tod 1822 zum Alleinerben wird. Danach wird das Weingut versteigert und 1856 von Richard und Theresia Possek gekauft. Am 8. März 1861 stirbt Richard Possek. Aus dieser Zeit stammt die Inschrift auf dem Holzbrett auf der Westseite des Hauses mit den Initialen R. P. und dem lateinischen Sprichwort:

Omne tulit punctum quis miscuit utile dulci“ - „Jeglichen Beifall erringt, wer Lust und Nutzen vereinigt“ Der Text stammt vom lateinischen Dichter Horas (65-8 v. Chr.). Es ist der Vers 343 seiner „Ars poetica“. Dieses Holzbrett ist noch immer an der Westseite des Hauses angebracht.

Franz und Maria Barta kaufen das Weingut 1882 von der Witwe Theresia Possek um 6.000 Gulden. Seit 1920 ist es nun im Familienbesitz. Hans Millner, der Ur-Urgroßvater von Philipp Hack, erwirbt den Besitz von den Barta´s und teilt ihn auf seine beiden Töchter Herta und Hermine auf. Herta heiratet Emil Gebell, ihre Schwester Hermine Franz Loppitsch. Die Familie Loppitsch sind heute noch unsere Nachbarn. Urgroßvater Emil Gebell, der 25 Jahre Bürgermeister von Gamlitz war, hatte nur Töchter im Hause und Adolfine, die Älteste, heiratet 1954 Wilhelm Hack. Sohn Wilfried heiratet 1979 Annemarie Koblinger aus Wagrain/Salzburg. Wilfried kümmert sich bis heute noch federführend um die Weingärten. 1981 wird Sohn Philipp geboren, 1983 Tochter Brigitte. Seit dem Abschluss der Weinbauschule Silberberg 1999 vinifiziert Philipp die Weine des Weingutes Hack-Gebell und ist für den Weinverkauf verantwortlich. Nach 15 Jahren Erfahrung in Hotellerie und Verkauf kehrte Brigitte 2019 in den Familienbetrieb zurück und kümmert sich nun an der Seite von Annemarie um das Wohlergehen der Gäste im Buschenschank und der Gästezimmer.

Im Jahr 2002 haben wir unser Winzerhaus und den Weinkeller mit Liebe zum Detail und sehr aufwändig renoviert. Diese beiden Gebäude bergen historische Gemäuer und stammen aus der Mitte des 17.Jhdts. Das Winzerhaus ruht auf einem etwa 500 Jahre alten Steingewölbekeller. Das stilvolle Ambiente der Buschenschankräume ist original! Wir haben großes Augenmerk auf die vorhandenen Gegebenheiten gelegt und diese Kostbarkeiten so gut als möglich erhalten. Im Weinkeller ist ein wunderschönes Gürtelgewölbe freigelegt worden. Es befindet sich in bestem Zustand und ist daher eine Rarität der Gegend.

 

 

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