Der Winzer

Philipp Hack

Der Winzer

 

Einfach steil

Als typischer Südsteirer wurde Philipp Hack in bester steirischer Südhanglage geboren. Gute Voraussetzungen für einen Winzer.

Perfekte Umgebung für Wein und Gut.

Die Hauptsorten Sauvignon, Weißburgunder und Muskateller inhalieren an den Hängen die Sonne und laben sich am fruchtbaren Boden. Fünf Hektar des Weinguts Hack-Gebell liegen in Sulztal – fünf rund um das Haus am Eckberg. Dort ist auch die nötige Ruhe zu Hause. Ruhe, die nicht nur dafür sorgt dem Wein die Zeit zu geben die er braucht, sondern auch die Ruhe, die dem südsteirischen Wein zu der Ehre verhilft, die ihm gebührt. Philipp Hack antwortet auf diese Frage der Ehre mit seinem Sauvignon Eckberg 2006, seinem „Langstreckenläufer“ dem seit Jahrzehnten die Puste noch nicht ausgegangen ist und der 36 Monate im Barrique schlummerte.

Er beantwortet sie mit einem Morillon Sulztal 2013, der sich für sein langes Finale mit Eicheln und weißem Pfeffer rüstete.. Mit 17 Jahren kelterte er seinen ersten Wein und in den letzten zehn Jahren entwickelte er seinen eigenen Weg, der alleine schon ob seiner Herkunft, ein steiler war und deswegen nicht unbedingt ein leichter. Der junge Kellermeister versuchte nie seine Weine in die Gleichmäßigkeit von Statisten zu drängen, sondern hofierte jeden Wein gleich einer Diva. Und wenn dieser mehr Zeit für seinen Auftritt brauchte – brauchte er eben mehr Zeit. „Jeder Wein und jede Lage haben eigene Qualitäten, die anfänglich oft noch im Verborgenen liegen. Meine Aufgabe ist es die nötigen Vorraussetzung zu schaffen, damit sich diese entfalten können“, erklärt es Philipp Hack.

Und ihren Auftritt haben sie dann alle – in einem Jahr sind es bis zu 15 Weine, die der Winzer seinen Kunden und Gästen nicht nur in der gleichnamigen Buschenschank oder zwischen den Holztramen des 350 Jahre alten Winzerhauses, sondern auch in renommierten Lokalen und Restaurants präsentiert.

So reisefreudig sein Wein ist, so bescheiden zeigt sich der Winzer selbst, wenn es um die Geschmacksfrage geht: „Jeder hat seine eigenen Vorlieben. Was für den einen passt muss ja dem anderen nicht schmecken“.
Kompromisslos zeigt sich Philipp Hack ohnedies nur wenn es um die Zeit, Ruhe und die Ehre geht.

Für den Wein. Für die Südsteiermark.